Spezielle Untersuchungen
Diagnostik der nächsten Generation
Allergieaufarbeitung mit GREER®
Ab sofort bietet IDEXX Vet·Med·Labor für die serologische Aufarbeitung von Patienten mit Allergien ein neues Testsystem von GREER® an.
Cardiopet® proBNP
Der Cardiopet® proBNP liefert relevante Ergebnisse für das hunde- und katzenspezifische Nt-proBNP und erhöht die Sicherheit bei der Diagnose einer Herzerkrankung oder -insuffizienz.
Borrelien Quant C6®
Mehr Effizienz in der Borreliose-Diagnostik bei Hunden durch die neue C6-Technologie.
Spec fPL®
Der Spec fPL® Test liefert frühzeitig Informationen zum Gesundheitszustand des Pankreas der Katze. So können Sie, trotz unspezifischer Symptome, eine sichere Aussage treffen, ob eine Entzündung des Pankreas vorliegt oder nicht.
Spec cPL®
Klären Sie mit dem Spec cPL® Test (canine pankreasspezifische Lipase) schon zu Beginn Ihrer Diagnostik ab, ob eine Erkrankung des Pankreas als Ursache einer unspezifischen gastro-intestinalen Symptomatik in Frage kommt.
Tollwut
Trotz geänderter Reisebestimmungen ist dennoch für verschiedene Länder, in die z. B. Hund und Katze mitgenommen werden sollen, ein ausreichender Tollwuttiter erforderlich.
PCR-Diagnostik - IDEXX RealPCR™ Tests
Molekulare Diagnostik - real time- als auch konventionelle PCR für Erregernachweise, Untersuchungen auf Erbkrankheiten, zur Abstammungsanalytik und für die Geschlechtsbestimmung bei Vögeln.
Labordiagnostik heute
Erinnern Sie sich noch daran, wie Ihr Computer 1995 ausgesehen hat? Oder an die ersten Mobiltelefone, die man noch in älteren Filmen sehen kann? Ähnliche Veränderungen haben sich im Bereich der Labordiagnostik ereignet. Die grundlegenden Ideen sind die gleichen geblieben, aber dank Forschung und Entwicklung gibt es heute mehr und bessere diagnostische Möglichkeiten.
Eine Vielzahl bewährter und innovativer Tests sind in die Erstellung unserer neuen Ergänzungsprofile eingeflossen. In Verbindung mit den Routineprofilen bilden sie eine einfache und maßgeschneiderte Lösung, die Sie dabei unterstützt, gezielt auf die Symptomatik Ihrer Patienten einzugehen.
Nutzen Sie diese neuen Standards.
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Mit Ergänzungsprofilen einfach zum Ziel.
| 1. Schritt - die Basis | 2. Schritt - die Individualisierung |
| Wählen Sie ein Routineprofil, z. B. 'Großer Check-up'. Dieses liefert umfangreiche Informationen über den Gesundheitszustand Ihres Patienten | Wählen Sie ein Ergänzungsprofil entsprechend der klinischen Symptome Ihres Patienten, z. B. 'Gastrointesinaltrakt Hund' |
Welches Ergänzungsprofil wofür?
Dieses Profil liefert eine umfassende Übersicht aller relevanten Urin-Parameter und ergänzende Informationen zum Gesundheitszustand Ihres Patienten.
Harnstatus – Die Untersuchung des Harns kann Hinweise auf eine Vielzahl von Erkrankungen der Nieren, der harnableitenden Wege und des Stoffwechsels geben. Untersucht werden Eiweiß, pH-Wert, Glukose, Nitrit, Ketonkörper, Blut Bilirubin, Urobilinogen und spezifisches Gewicht.
Sediment – Das Urinsediment dient der mikroskopischen Beurteilung der festen Bestandteile des Urins und kann Hinweise auf bestimmte Erkrankungen der Niere oder der harnableitenden Organe geben. Untersucht werden Leukozyten, Erythrozyten, Epithelien, Kristalle und Zylinder.
Protein/Kreatinin-Quotient – Dieser sensitive Test dient der diagnostischen Abklärung und Quantifizierung einer Proteinurie.
Für Juckreiz beim Hund gibt es eine Vielzahl von Gründen. Mit diesem Profil ist es weitgehend möglich, Milben als Ursache für den Pruritus zu diagnostizieren oder auszuschließen.
Sarkoptes AK – Der Nachweis von Antikörpern gegen Sarcoptes canis beim Hund ist ein Nachweisverfahren mit hoher Spezifität (92,6 %) und Sensitivität (83,3 %). Der Nachweis gelingt ca. 3 – 4 Wochen p. i. Allerdings kommt es bei ca. 5 – 10 % der Hunde zu keiner Antikörperbildung. Ein negatives Ergebnis schließt eine Infektion daher nicht aus. Der Nachweis der Milben im Hautgeschabsel gelingt bei chronischen Fällen oft nicht, da aufgrund einer Sensibilisierung auch ein geringer Befall ausreicht, um das Geschehen zu unterhalten. Die Sensitivität eines Hautgeschabsels wird mit 30 – 50 % angegeben.
Ektoparasiten mikroskopisch – Zum Nachweis von verschiedenen auf oder in der Haut lebenden Milben.
Die Gründe für einen Gewichtsverlust können vielfältig sein. Dieses Profil liefert Informationen, mit deren Hilfe Sie die zugrundeliegende Ursache schnell herausfinden können.
Hund
Spec cPL® – Der Spec cPL® Test bestimmt ausschließlich die canine pankreasspezifische Lipase im Blut und ist das derzeit zuverlässigste minimal-invasive Diagnostikum für eine Pankreatitis. Mit diesem Test können Sie eine Pankreatitis schnell diagnostizieren oder ausschließen sowie den Behandlungserfolg überwachen. Für alle Hunde mit Vomitus, Anorexie und Abdominalschmerz sowie zur Therapiekontrolle.
CRP – CRP, eines der wichtigsten Akute-Phase Proteine des Hundes, ist ein sensitiver Marker für Erkrankungen, die mit Entzündungen oder Zellzerfall einhergehen, und kann zur Diagnose und Verlaufskontrolle eingesetzt werden. Ein Anstieg erfolgt u. a. bei lokalen und systemischen Infektionen, Gewebetraumata, Autoimmun- oder Immunkomplexerkrankungen, Gewebsnekrosen oder malignen Tumoren.
Protein/Kreatinin-Quotient – siehe Urinprofil
Endoparasiten im Kot – Zur Feststellung von Endoparasiten mittels Flotationsverfahren. Nachgewiesen werden Kokzidienoozysten (inkl. Toxoplasmenoozysten), Cestoden- und Nematodeneier.
Katze
Spec fPL® – Der Spec fPL® Test bestimmt ausschließlich die feline pankreasspezifische Lipase. Er ist sowohl für die Diagnose der bei Katzen häufigeren chronischen Fälle einer Pankreatitis als auch für akute Erkrankungen geeignet und weist eine gute Sensitivität sowie Spezifität auf. Durch das quantitative Ergebnis kann der Test zudem für die Überwachung des Verlaufes hilfreich sein. Vor allem Katzen mit Lethargie, verringertem Appetit, Dehydratation, Gewichtsverlust, Ikterus, Diabetes mellitus (v. a. wenn schlecht einstellbar) sowie gastrointestinalen oder Leber- Erkrankungen sollten getestet werden.
Cardiopet®proBNP – siehe unten
Protein/Kreatinin-Quotient – siehe Urinprofil
Endoparasiten im Kot – siehe Gewichtsverlust Hund
Gastrointestinal -trakt (Profil P) 

Dieses Profil liefert vielfältige Informationen über die Situation in Darm und Pankreas und ist indiziert bei allen Patienten mit chronischem Durchfall, v. a. bei Hinweisen auf Erkrankungen des Dünndarms.
Spec cPL®/Spec fPL® – siehe Gewichtsverlust
Folsäure – Gastrointestinale Erkrankungen können die Folsäurekonzentration im Blut erhöhen oder erniedrigen. Ein Mangel weist auf eine gestörte Resorptionsleistung im proximalen Dünndarm hin, eine Erhöhung auf eine Dysbakterie (SIBO, Small intestinal bacterial overgrowth).
Cobalamin – Eine niedrige Cobalaminkonzentration kann neben einer zu geringen Zufuhr vor allem durch eine gestörte Resorptionsleistung des Darmes oder eine Pankreasinsuffizienz (fehlender Intrinsic Factor) verursacht sein. Die Serum - Cobalaminkonzentration ist nicht nur von diagnostischer Bedeutung. Cobalamin ist für viele Zellfunktionen essentiell und ein Mangel kann sowohl zu gastrointestinalen als auch systemischen Störungen führen, daher sollte ein Cobalaminmangel in jedem Fall behandelt werden.
cTLI (Hund) – Der TLI-Test (Trypsin-like-Immunoreactivity) eignet sich für die Diagnose der exokrinen Pankreasinsuffizienz. Die Substitution mit oralen Pankreasenzymen beeinflusst das Testergebnis nicht. Entzündliche Veränderungen einzelner Pankreasabschnitte sowie eine vorangegangene Futteraufnahme können zu einer Erhöhung der TLI-Serumkonzentration und somit zu einer Fehlinterpretation führen. Die Tiere sollten für die Blutentnahme mindestens 6 Stunden nüchtern sein.
Gestörtes Allgemeinbefinden Katze 

Katzen zeigen sehr häufig nur unspezifische Symptome wie Anorexie oder Lethargie. Dieses Profil kann Ihnen bei der Aufarbeitung dieser Fälle helfen und Ihnen ermöglichen, versteckte Erkrankungen aufzudecken und so die Ursache direkt zu behandeln.
Spec fPL® – Eine Pankreatitis ist bei Katzen häufiger als vermutet und äußert sich oft nur durch unklare Symptome. Die Katze ist „einfach nicht wie sonst“. Mit diesem Test können sie eine Pankreatitis auf einfache Art sicher ausschließen oder diagnostizieren. Siehe Gewichtsverlust Katze
Cardiopet® proBNP – siehe unten
FeLV (AG) + FIV (AK) + Felines Coronavirus FCoV (AK) – Schließen Sie diese drei wichtigen Infektionskrankheiten in einem Schritt aus. Im Falle eines positiven Ergebnisses können Sie Ihre weitere Behandlung entsprechend anpassen.
Liegt der Verdacht einer Anämie nahe, ist meist eine zügige Abklärung erforderlich. Mit diesem Profil können Sie neben der Unterscheidung in regenerativ und aregenerativ gleichzeitig drei häufige Ursachen untersuchen.
Retikulozyten – Maß für die Regenerationsfähigkeit des Knochenmarks
FeLV (AG) + FIV (AK) – Beide Erkrankungen können zu einer Anämie führen und sollten deshalb direkt zu Beginn der Aufarbeitung abgeklärt werden.
Feline hämotrope Mykoplasmen (PCR) – Die Nachweiswahrscheinlichkeit von hämotropen Mycoplasmen ist bei Verwendung der PCR gegenüber dem Direktnachweis im Blutausstrich erhöht. Je nach Pathogenität des Erregers und der Immunlage reicht der Krankheitsverlauf von akut, subklinisch bis chronisch-latent mit Fieber, Anämie, Ikterus, Bilirubinurie, Hepato- und Splenomegalie sowie Anorexie und Apathie.
Dieser Test liefert hilfreiche Informationen für die Aufarbeitung von Herzerkrankungen bei Hund und Katze. Er misst Nt-proBNP, das vom Myokard proportional zur Schwere der Myokarddehnung/-spannung freigesetzt wird.
Katze – Der Cardiopet® proBNP Test kann bei allen Katzen als Screeningtest (z. B. präanästhetisch, im Rahmen einer Vorsorge-Untersuchung, bei prädisponierten Rassen) oder bei Verdacht auf eine kardiologische Erkrankung eingesetzt werden und gibt die Wahrscheinlichkeit einer Kardiomyopathie an. Die Entscheidung, ob eine weiterführende kardiologische Aufarbeitung des Patienten notwendig ist, wird durch das Ergebnis erleichtert.
Hunde mit Herzgeräusch – Bei Hunden mit Herzgeräusch und klinischen Symptomen bestimmt der Test die Wahrscheinlichkeit, mit der diese Symptome (z. B. respiratorische Symptome und/oder eine Leistungsintoleranz) durch eine Herzerkrankung verursacht werden. Bei Hunden mit einem Herzgeräusch aufgrund einer degenerativen Mitralklappenerkrankung ohne klinische Symptome hilft der Test bei der Einschätzung des Risikos für den Patienten, in den nächsten 12 Monaten eine kongestive Herzinsuffizienz zu entwickeln.




