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Trockenchemiegerät VetTest® 8008

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U-P/C-VerhältnisU-P/C-Verhältnis—Häufig gestellte Fragen

1.  Was wird mit dem IDEXX Urin-P/C-Verhältnis bestimmt?
2.  Zeigt ein erhöhtes U-P/C-Verhältnis eine Nierenerkrankung an?
3.  Was sind die Referenzbereiche für die einzelnen Urinparameter—Urin-Protein und Urin-Kreatinin?
4.  Ist ein negatives Ergebnis für Protein mit einem Urinstäbchen unerheblich?

5. In welchem Alter sollten Hunde und Katzen mit dem IDEXX U-P/C-Verhältnis auf eine frühe Nierenerkrankung untersucht werden?
6. Nachdem ein Hund oder Katze beim IDEXX Urin-P/C-Verhältnis positiv getestet wurde, was ist der nächste Schritt?
7. Warum muss ich die Persistenz bestimmen?
8. Korreliert das Ergebnis des U-P/C-Verhältnisses mit der Patientenprognose?
9. Warum sind einige Hunde und Katzen mit Nierenversagen im Endstadium negativ für Protein im U-P/C-Verhältnis oder zeigen ein Ergebnis, das im Laufe der Zeit zurückgeht?
10. Ist eine Nierenerkrankung heilbar?
11. Kann ich das U-P/C-Verhältnis zur Überwachung des Therapieverlaufs einsetzen?
12. Hilft das U-P/C-Verhältnis bei Hunden und Katzen, bei denen ein Befund für eine Harnwegsinfektion vorliegt?


Was wird mit dem IDEXX Urin-P/C-Verhältnis bestimmt?

Das IDEXX U-P/C-Verhältnis bestimmt den Urin-Proteinverlust. Es können sehr niedrige Proteinspiegel (›5 mg/dL) in Urinproben von Hunden und Katzen festgestellt werden. Durch gleichzeitige Bestimmung des Urin-Kreatininspiegels und Berechnung des Verhältnisses von Urin-Protein zu Urin-Kreatinin wird der Urin-Proteinverlust bestimmt, wobei Abweichungen in Urinvolumen und -konzentration automatisch berichtigt werden.

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Zeigt ein erhöhtes U-P/C-Verhältnis eine Nierenerkrankung an?

Ein erhöhtes U-P/C-Verhältnis zeigt eine klinisch signifikante Proteinmenge im Urin an. Um bestimmen zu können, ob eine Nierenerkrankung für diesen Urin-Proteinverlust verantwortlich ist, müssen Sie den Proteinverlust durch das Ausschließen von prärenalen und postrenalen Ursachen (mittels Vorgeschichte, ärztlicher Untersuchung, großem Blutbild, biochemischen Profil und einer kompletten Urinanalyse) zuerst auf die Nieren lokalisieren. Und da der Test sehr empfindlich ist, müssen Sie eine transiente Proteinurie ausschließen (die durch Fieber, körperliche Anstrengung oder Temperaturänderung verursacht werden kann), um festzustellen, ob eine persistente Proteinurie vorliegt.

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Was sind die Referenzbereiche für die einzelnen Urinparameter � Urin-Protein und Urin-Kreatinin?

Wir geben keine Referenzbereiche für Urin-Protein und Urin-Kreatinin an. Die einzelnen Ergebnisse für Urin-Protein und Urin-Kreatinin sollten nicht separat ausgewertet werden, da sich die einzelnen Bestimmungen (UPRO und UCRE) in kurzer Zeit erheblich ändern können und von Urinvolumen und -konzentration stark abhängig sind. Der Vorteil des Urin-Protein:Kreatinin-Verhältnisses ist, dass hierbei automatisch für Abweichungen in Urinvolumen und -konzentration berichtigt wird.

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Ist ein negatives Ergebnis für Protein mit einem Urinstäbchen unerheblich?

Urin-Proteinstäbchen sind semiquantitativ und werden von pH, Volumen, Konzentration und Farbe des Urins beeinflusst. Obwohl es sehr einfach anzuwenden ist, ist das Urinstäbchen weder ein empfindlicher noch ein spezifischer Indikator für Urin-Proteinverlust. Die untere Nachweisgrenze für Urin-Protein mit einem Stäbchen beträgt 30 mg/dL. Die Untergrenze für Urin-Protein beim IDEXX U-P/C-Verhältnis beträgt 5 mg/dL und ist sehr spezifisch für Proteinurie bei Hunden und Katzen. Darüber hinaus berichtigt das U-P/C-Verhältnis für Abweichungen in Urinkonzentration und -volumen. Trotz eines negativen Ergebnisses mit einem Urinstäbchen sollten Sie bei allen Patienten mit Verdacht auf Nierenerkrankung das U-P/C-Verhältnis bestimmen.

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In welchem Alter sollten Hunde und Katzen mit dem IDEXX U-P/C-Verhältnis auf eine frühe Nierenerkrankung untersucht werden?

Angesichts der hohen Prävalenz von Nierenerkrankungen bei älteren Hunden und Katzen empfiehlt IDEXX die Aufnahme des U-P/C-Verhältnisses in Ihr Diagnose-Protokoll für �Senioren�. Unabhängig vom Alter empfehlen wir darüber hinaus die Durchführung eines U-P/C-Verhältnisses bei allen Tieren mit Verdacht auf eine vorhandene Nierenerkrankung. Dieses gilt besonders für Rassen mit Disposition für Nierenerkrankungen und für alle Patienten, die unter Erkrankungen leiden, die von sekundären renalen Komplikationen begleitet werden.

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Nachdem ein Hund oder Katze beim IDEXX Urin-P/C-Verhältnis positiv getestet wurde, was ist der nächste Schritt?

Wie im Diagnose-Protokoll. (47 KB) beschrieben, wird durch Ausschluss von prärenalen und postrenalen Ursachen für die Proteinurie zuerst festgestellt, ob es sich um Protein aus der Niere handelt. Dazu werden die klinische Untersuchung, die komplette Urinanalyse (einschließlich Sediment), die klinische Chemie und das große Blutbild auf Anzeichen von zugrunde liegenden Krankheiten ausgewertet, die für die Proteinurie verantwortlich sein könnten. Der im Diagnose-Protokoll beschriebene nächste Schritt ist das Ausschließen einer transienten Proteinurie durch Wiederholung des U-P/C-Verhältnisses. Nach Durchführung dieser beiden Schritte kann das Diagnose-Protokoll. (47 KB) zur Unterstützung bei der Evaluierung des Urin-Proteinverlustes herengezogen werden.

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Warum muss ich die Persistenz bestimmen?

Da das Urin-Protein:Kreatinin-Verhältnis sehr empfindlich ist, kann es bereits sehr geringe Proteinmengen, die vorübergehend im Urin vorkommen können feststellen. Diese transiente oder funktionelle Proteinurie, die sowohl auf erhöhten Blutdruck als auch auf Stress, körperliche Anstrengung und Fieber zurückgeführt werden kann, muss ausgeschlossen werden, um bestimmen zu können, ob das Protein als signifikant gilt.

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Korreliert das Ergebnis des U-P/C-Verhältnisses mit der Patientenprognose?

Mehrere Studien weisen auf eine starke Korrelation zwischen U-P/C-Ergebnis und Patientenprognose hin. Je höher das Urin-Protein:Kreatinin-Verhältnis, desto schlechter die Prognose. Da das IDEXX U-P/C-Verhältnis vollquantitativ ist, kann der Tierarzt diesen Test nicht nur zur Diagnose von Nierenerkrankungen sondern auch als prognostischen Indikator einsetzen. Sequentielle U-P/C-Verhältnisse können eingesetzt werden, um die Patientenreaktion auf die Behandlung und die Progression der Erkrankung zu verfolgen.

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Warum sind einige Hunde und Katzen mit Nierenversagen im Endstadium negativ für Protein im U-P/C-Verhältnis oder zeigen ein Ergebnis, das im Laufe der Zeit zurückgeht?

Hunde und Katzen mit Nierenversagen im Endstadium können möglicherweise beim U-P/C-Verhältnis ein negatives Ergebnis zeigen. Wenn die Anzahl funktioneller Nephrone (funktionelle Einheiten der Niere) zurückgeht, kann auch die Proteinurie zurückgehen bzw. negativ werden. Nicht selten findet sich ein rückläufiger Trend in der Höhe des U-P/C-Verhältnisses, wenn sich die Nierenerkrankung dem Endzustand nähert.

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Ist eine Nierenerkrankung heilbar?

Es ist bis heute nicht erwiesen, ob Nephronschäden durch medizinische Intervention physiologisch geheilt werden können. Durch frühes Erkennen der Erkrankung ist der Tierarzt jedoch in der Lage, weitere Schäden zu verhindern und eine Progression der Erkrankung zu stoppen.

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Kann ich das U-P/C-Verhältnis zur Überwachung des Therapieverlaufs einsetzen?

Ja. Da das U-P/C-Verhältnis vollquantitativ ist, kann es zur Verlaufskontrolle der Behandlung eingesetzt werden. Tatsächlich haben neuere Studien gezeigt, dass anhaltend hohe Urin-Protein:Kreatinin-Verhältnisse eine signifikante Korrelation mit einer schlechten Prognose haben.

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Hilft das U-P/C-Verhältnis bei Hunden und Katzen, bei denen ein Befund für eine Harnwegsinfektion vorliegt?

In der Mehrzahl von Fällen mit postrenaler Erkrankung hat das Urin-Protein:Kreatinin-Verhältnis nur einen geringen diagnostischen Wert und eine Fehlinterpretation als falschpositives Ergebnis ist möglich. Das Protein bei postrenalen Erkrankungen ist zellulären Ursprungs (Erythrozyten, Leukozyten, Bakterien, Tumorzellen usw.) und kein Anzeichen einer glomerulären Erkrankung. In diesem Fall kann eine hohes Urin-Protein:Kreatinin-Verhältnis das Ergebnis eines hohen Proteinspiegels ohne entsprechenden hohen Kreatininspiegel sein. Die Glomerulumenfunktion kann erst ausgewertet werden, wenn die zugrunde liegende postrenale Erkrankung behoben ist. Wichtig ist zu erwähnen, dass bei Pyelonephritis (bakterielle Infektion der Nieren) ebenfalls Bakterien im Urin gefunden werden können und diese sollten bei komplizierteren Harnwegsinfektionen oder bei Harnwegeinfektion bei einem klinisch kranken Patienten vermutet werden.

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