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Warum sollte ich das U-P/C-Verhältnis bestimmen?
- Die Bedeutung der Proteinurie wächst, vorallem aufgrund der mit ihr verbundenen schlechten Prognosen für die Patienten.
- Eine persistente Proteinurie mit inaktivem Sediment kann eine chronische Nierenerkrankung anzeigen.
- Das Urin-Protein/Kreatinin (U-P/C) -Verhältnis zeigt eine starke Korrelation mit der Morbidität des Patienten � je höher der Wert des U-P/C-Verhältnisses, desto schlechter die Prognose.
- Das U-P/C-Verhältnis ist der beste verfügbare Test für:
- Die Bestimmung von Proteinurie und deren Persistenz und Schweregrad
- Als Grundlage für klinische Entscheidungen und zur Überwachung des Therapieverlaufes
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Die Untersuchung auf Proteinurie mit dem Urin-P/C-Verhältnis kann auch für den Tierhalter wichtig sein.
Für den Tierhalter sind die Lebensqualität seines Tieres und die Reaktion auf die Therapie entscheidend. Jeder, der schon mal für ein Tier mit einer Nierenerkrankung gesorgt hat, weiß, dass chronisches Nierenversagen eine äußerst kräftezehrende Krankheit ist, die erhebliche Umstellungen in der Lebensführung und der Ernährung sowie arbeitsintensive Behandlungen erfordert.
- Ein frühzeitiges Erkennen einer Nierenerkrankung reduziert die Morbidität und verbessert die Prognose.
- Eine Nierenerkrankung ist eine fortschreitende, pathologische Krankheit, die vom Tierhalter einen erheblichen Zeit- und Arbeitsaufwand verlangt.
- Die Behandlungen und die Ernährungs- und Lebensumstellungen erfordern ein ernsthaftes Engagement.
- Tierhalter können die Effektivität der Therapie dadurch beurteilen, dass sie ihre Haustiere durch weitere U-P/C-Verhältnis Bestimmungen überwachen lassen.
Bei welchen Patienten sollte das U-P/C-Verhältnis untersucht werden?
Dieser Test sollte bei folgenden klinischen Untersuchungen durchgeführt werden:
- Hunde und Katzen mit Anzeichen von Nierenerkrankung
- Entkräftete oder kranke Patienten
- Besondere Aufmerksamkeit sollte man auch auf die folgenden Risikogruppen richten:
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