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Dieser dreiteilige Kurs hilft Tierärzten, die grundlegenden Kenntnisse zu erwerben, die sie zum Verstehen und Interpretieren der Ergebnisse der Hämatologie bei Kleintieren benötigen, einschließlich der Verwendung eines automatisierten Hämatologie-Analysegeräts und der Durchführung eines bestätigenden Blutausstrichs.

Modul 1: Der IDEXX Leitfaden für Hämatologie: Eine Einführung in die Hämatologie und die roten Blutkörperchen

Modul 2: Der IDEXX Leitfaden für Hämatologie: Weiße Blutkörperchen

Modul 3: Der IDEXX Leitfaden für Hämatologie: Auswertung von Thrombozyten und Blutausstrich

 

In diesem Kurs erhalten Sie einen allgemeinen Überblick über die häufigsten Herzerkrankungen bei Hunden und Katzen und erlernen deren Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System.

Grundlagen von Herzerkrankungen bei Hunden und Katzen

Dieser Online-Kurs bietet eine detaillierte Anleitung zur Verwendung des Catalyst Dx® Blutchemie-Analysegeräts. Zunächst schauen wir uns die einzelnen Komponenten des Analysegeräts, die verfügbaren Folien sowie CLIPs an und zeigen Vorteile auf, die durch das Verbinden des Catalyst Dx-Analysegeräts mit der IDEXX VetLab® Station entstehen. Sie erlernen, wie Vollblut-, Plasma-, Serum- und Urinproben aufbereitet und analysiert werden und wie die Ergebnisse in einem Patientenbericht darstellt werden. Außerdem befassen wir uns mit der Qualitätskontrolle und routinemäßigen Wartungsabläufen, mit denen Sie das Beste aus Ihrem Catalyst Dx Blutchemie-Analysegerät herausholen.

Erfahren Sie mehr über das Catalyst Dx-Analysegerät

 

Aktualisierte Referenzintervalle

Ab dem 8.10.2017 werden die Referenzintervalle für Kreatinin bei Hunden und Katzen in unseren Laboren aktualisiert. Referenzintervalle sind für den Tierarzt wichtig, um Laborergebnisse sicher bewerten zu können. Daher unterziehen wir diese Referenzbereiche einer regelmäßigen Prüfung und passen sie gegebenenfalls an.

Wie hat sich das Kreatinin Referenzintervall verändert?

Die Obergrenze des Kreatininintervalls der Katze wird von 1,9 mg/dl (168 μmol/L) auf 2,3 mg/dl (203 μmol/L) erhöht.
Die Obergrenze des Kreatininintervalls des Hundes wird von 1,4 mg/dl (124 μmol/L) auf 1,5 mg/dl (133 μmol/L) erhöht.

Warum wird das Kreatinin Referenzintervall aktualisiert?

IDEXX orientiert sich bei der Etablierung neuer Referenzintervalle an den Richtlinien der American Society for Veterinary Clinical Pathology (ASVCP) und an den  humanmedizinischen Richtlinien des Clinical & Laboratory Standards Institute (CLSI)1. Ein spezialisiertes Team von IDEXX prüft regelmäßig, wie die Referenzintervalle mit Daten der Patientenpopulation korrelieren, um sicherzustellen, dass die Intervalle korrekt sind.

Wie wurden die neuen Referenzintervalle ermittelt?

Es ist wichtig, dass die Referenzintervalle bei IDEXX auf die jeweiligen Geräte und Methoden in unseren Laboratorien abgestimmt sind. Daher wird bei IDEXX viel Zeit darin investiert, für alle Labortests eigene gerätespezifische Referenzintervalle zu ermitteln. In prospektiven Studien werden hierzu Proben klinisch gesunder, adulter Tiere verschiedener Rassen, Alterstufen und unterschiedlichen Geschlechtes mit anerkannten statistischen Methoden ausgewertet, um möglichst akkurate Referenzintervalle zu ermitteln.

Wie beeinflusst die Änderung der Intervalle die Vergleichbarkeit von alten und neuen Befunden?

Da sich die Testmethode nicht geändert hat, können Sie die Resultate direkt miteinander vergleichen.

Ändert sich durch die Aktualisierung der Kreatininreferenzbereiche auch die Interpretation der IDEXX SDMA Ergebnisse?

Nein, die Interpretation der IDEXX SDMA Ergebnisse bleibt gleich. IDEXX SDMA ist nach wie vor ein zuverlässigerer Indikator der Nierenfunktion. Es steigt bei den meisten Katzen und Hunden mit Nierenerkrankungen früher an als Kreatinin und ist insbesondere bei schwach bemuskelten Tieren oder älteren Katzen sensitiver. Um die Nierenfunktion zu beurteilen, sollte zusätzlich zu den Blutuntersuchungen auch eine komplette Urinuntersuchung mit Bestimmung des spezifischen Harngewichtes und des Protein-Kreatinin-Quotienten durchgeführt werden.

Stimmen die neuen Werte mit den IRIS Leitlinien für chronische Nierenerkrankungen überein?

Die in den IRIS Leitlinien genannten Werte wurden nicht als Referenzwerte ermittelt. Sie stellen Cut off-Werte dar, die eine Einteilung in Stadien bei solchen Tieren ermöglichen, die bereits als nierenkrank eingestuft wurden. Die Diagnose Nierenerkrankung wird mit Hilfe mehrerer Faktoren wie erhöhte Kreatininkonzentration, erhöhte IDEXX SDMA™ Konzentration, kleine unregelmäßige Nieren, zu niedriges spezifisches Harngewicht, usw. gestellt. In den IRIS Leitlinien wird ein Wert von 1,6 mg/dl (140 µmol/L) zur Unterscheidung von Stadium 1 und 2 bei der Katze genutzt. Wenn man 1,6 mg/dl als obere Grenze des Kreatinin-Referenzintervalls einstufen würde, hätten ca. 60% unserer Katzenpatienten einen „hohen“ Kreatininwert. Dieses entspricht sicherlich nicht der Realität, und würde zur Fehldiagnose Nierenversagen bei Katzen mit normaler Nierenfunktion führen.

Weitere Fragen?

Falls Sie noch Fragen zu unseren aktualisierten Referenzintervallen, anderen Tests, zur Untersuchungsdauer, zu unseren Preisen oder fachliche Fragen zu Ihren Befunden haben, wenden Sie sich bitte an unsere Hotline bzw. unsere medizinische Fachberatung. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

 

1. CLSI. Defining, Establishing, and Verifying Reference Intervals in the Clinical Laboratory; Approved  Guideline – Third Edition. CLSI document C28-A3c. Wayne, PA: Clinical and Laboratory Standards Institute, 2008.

Informationen

IDEXX Laboratories hat gemäß den Richtlinien des Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI) die Referenzintervalle für die Hämatologie überarbeitet. Ab Ende Juni 2016 werden wir diese Referenzintervalle auf unseren Befunden angeben. Eine Übersicht über die aktualisierten Referenzintervalle für Hund und Katze finden Sie in der Tabelle unten auf dieser Seite.

Warum wurden die Referenzintervalle aktualisiert?

Referenzintervalle sind für den Tierarzt wichtig, um Laborergebnisse sicher bewerten zu können. Daher sollten Labore diese Referenzintervalle einer regelmäßigen Prüfung unterziehen und gegebenenfalls anpassen. Da diese Studien sehr zeit- und kostenintensiv sind, werden sie nicht von allen Laboren durchgeführt. IDEXX jedoch möchte seinen Kunden Referenzintervalle anbieten, die genau auf die bei uns angewendeten Analysemethoden zugeschnitten sind.

Wie wurden diese Referenzintervalle etabliert?

Gemäß den Vorgaben des CLSI wurden gesunde Hunde und Katzen unterschiedlicher Rassen von Tierarztpraxen und Kliniken ausgewählt. Kriterien für die Studienpopulation waren ein Alter von mindestens einem Jahr sowie eine unauffällige Anamnese und klinische Untersuchung. Abgesehen von prophylaktischen Antiparasitika standen die Tiere nicht unter Medikation.

Sind ältere und neue Laborergebnisse vergleichbar?

Die Analysemethoden selbst bleiben unverändert. Daher sind alle bisherigen und zukünftigen Laborergebnisse untereinander vergleichbar. Dies gilt auch für das Trending von Werten in VetConnect Plus.

Weitere Änderungen

Referenzintervalle für die prozentuale Verteilung der einzelnen Leukozytenpopulationen werden in Zukunft nicht mehr angegeben, da die absoluten Zahlen eine deutlich höhere klinische Aussagekraft besitzen.

 

Bei weiteren Fragen berät Sie gerne unsere medizinische Fachberatung:

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Der perfekte Blutausstrich für die Einsendung in unser veterinärmedizinisches Labor lässt sich ganz einfach herstellen.

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Weitere Details zu diagnostischen Möglichkeiten bei der Erkennung von Pankreatitis bei Hunden.

Klinische Symptome einer Pankreatitis sind bei Hunden unspezifisch, wobei die häufigsten Anzeichen Erbrechen, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Schwäche und Dehydrierung sind.

Pankreatitis

Pankreatitis tritt bei Hunden häufig auf, ist aber schwierig zu diagnostizieren, da Patienten mit dieser Erkrankung oft unspezifische klinische Symptome aufweisen und die Möglichkeiten von klassischen diagnostischen Tests sehr eingeschränkt sind.

In schweren Fällen kann Pankreatitis zum Tod des Hundes führen. Dr. Jörg Steiner und Dr. David Williams vom Gastrointestinal Laboratory der Texas A&M University haben diese Problematik erkannt und den cPLI-Assay (canine Pankreatische Lipase Immunreaktivität) für die Diagnose von Pankreatitis entwickelt und geprüft. cPLI im Serum ist hochempfindlich und spezifisch für Pankreatitis bei Hunden. Im Gegensatz zur Serumlipase-Aktivität wird die cPLI-Konzentration im Serum nicht durch Nierenversagen oder die Verabreichung von Prednison beeinflusst.

Bis 2005 war dies der einzige Labortest für die Pankreatitis des Hundes mit einer so hohen Empfindlichkeit. In diesem Jahr entwickelten die IDEXX Laboratories in Zusammenarbeit mit Dr. Williams und Dr. Steiner eine verbesserte und leicht verfügbare Version des cPLI-Tests, den Spec cPL®-Test. Dieser neue Test bietet die gleichen diagnostischen Vorteile wie der ursprüngliche cPLI-Test, jedoch mit einer kürzeren Durchlaufzeit (TAT). Im Jahr 2008 wurde dieser Test dann auf der SNAP®-Plattform als praxisinterner Test zur Verfügung gestellt.

Pankreatitis-Ätiologie und Pathogenese
Definition

Pankreatitis ist eine entzündliche Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, die entweder akut (2/3 der Fälle) oder chronisch (1/3 der Fälle) und mild oder schwerwiegend sein kann. 

Folge der Pankreatitis ist eine intrapankreatische Aktivierung proteolytischer und lipolytischer Verdauungsvorgänge, die zu einer Autodigestion von Gewebe des Pankreas führen kann. Neben entzündlichen Vorgängen zeigen histologische Befunde auch Gefäßschäden und Nekrosen.

Leichte Fälle heilen oft ohne bleibende Schäden, sie können sich aber auch in die schwere nekrotisierende Form entwickeln [Tabelle 1]. Die Autodigestion kann auch benachbarte Gewebe betreffen und zu schwerwiegenden multiplen systemischen Komplikationen mit einer schlechten Prognose führen. Die Histologie unterscheidet zwischen der akuten interstitiellen oder ödematischen Pankreatitis und der akuten nekrotisierenden Pankreatitis. Letztere weist meist einen schweren Verlauf mit tödlichen Folgen auf. Die chronische Pankreatitis folgt entweder einem fibrotisierenden Verlauf mit subklinischen Symptomen oder einem chronisch wiederkehrenden Verlauf mit permanenten oder wiederkehrenden Symptomen, die mit der akuten Pankreatitis vergleichbar sind.

Akute Pankreatitis
Chronische Pankreatitis
Tritt plötzlich auf Anhaltende entzündliche Erkrankung, oft begleitet von irreversiblen Veränderungen der Bauchspeicheldrüse
Entzündlicher Zustand, der nach der Behandlung oft reversibel ist Einzelne Ausbrüche möglich, was zu einer akuten Pankreatitis führen kann
Kann zu chronischer Pankreatitis führen Oft durch genaue Überwachung und achtsame Ernährung kontrollierbar
Die akute nekrotisierende Pankreatitis (Zelltod) ist eine lebensbedrohliche Erkrankung  

 

Was die Pankreatitis beim Hund auslöst, ist meist unklar; jedoch lassen sich mehrere Risikofaktoren bestimmen [Tabelle 2]: gleichzeitige endokrine Erkrankungen, Medikamente, Trauma und Schock, Alter (mittleres Alter) und Rasse (Zwergschnauzer und Terrier). Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Eine fettreiche Ernährung und fettiges „Menschenessen“ scheinen das Risiko einer Pankreatitis zu erhöhen.

Risikofaktoren für die Gesundheit der Bauchspeicheldrüse
Adipositas

Hyperadrenokortizismus (Cushing-Syndrom)

Fettige Mahlzeiten Hyperadrenokortizismus (Cushing-Syndrom)
Gastrointestinale Erkrankung Trauma
Epilepsie Zwölffingerdarm-Reflux

Hyperlipidämie (bei einigen Rassen angeboren)

Ischämie (Schock)

Diabetes melitus

Arzneimittel:

Einige Diuretika
Tetracycline
Sulfonamide
Thiazide
Azathrioprin


Häufigkeit/Prävalenz

Die wahre Prävalenz der Pankreatitis bei Hunden ist unbekannt. Untersuchungen von Nekropsiebefunden haben gezeigt, dass bei 1 % aller untersuchten Hunde-Pankreas eine Pankreatitis vorliegt. Jüngste Erkenntnisse über 200 Hunde, die wegen Nekropsie vorgestellt wurden, deuten jedoch darauf hin, dass, wie beim Menschen auch, mehr als 90 % aller Fälle von Pankreatitis bei Hunden nicht diagnostiziert werden.

Symptome

Klinische Symptome einer Pankreatitis sind bei Hunden unspezifisch, wobei die häufigsten Anzeichen Erbrechen, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Schwäche und Dehydrierung sind [Tabelle 3]. Bei Menschen mit Pankreatitis sind Bauchschmerzen das wichtigste klinische Symptom.

Akute Pankreatitis
(hauptsächlich Symptome im Magen-Darm-Bereich)
Chronische Pankreatitis
(schwere und wiederkehrende Phasen mit):
Appetitlosigkeit (91%2)  Schmerzen
Erbrechen (90%2)  Erbrechen
Bauchschmerzen (58%2)  Durchfall
Durchfall (33%2)  Schwäche
Schwäche (79%2)   
Dehydrierung (46%2)   
Fieber-Schock (21%)  
DIC  
 
Diagnose von Pankreatitis
Algorithmus zur Diagnose der Pankreatitis des Hundes

Genauigkeit des SNAP CPL
Korrelation mit Spec cPL

Es wurden 70 Hundeserum-Proben mit dem Spec cPL-Assay gemessen. Dieselben Proben wurden dann mit dem SNAP cPLTM-Assay getestet. Die optische Dichte der Ergebnisse aus dem SNAP cPLTM-Test wurde mit einem Densitometer gemessen, um einen direkten Vergleich sowie eine Korrelation mit Spec cPL zu ermöglichen – laufend und über die Chargen hinweg. Ergebnisse: Densitometerwerte ergaben einen Korrelationskoeffizienten von 0,92. Eine wichtige Erkenntnis dabei ist, dass der SNAP cPLTM-Test keine der cPL-Konzentrationen über 400 (also „entspricht Pankreatitis“) als normal ausgelesen hat. Dies wurde in einer zweiten Studie mit 48 Proben bestätigt, in der eine Gesamtkorrelation von 95,8 % zwischen SNAP cPLTM und Spec cPL gefunden wurde.

Lesbarkeit
Aufbau der Studie:
  • Zwanzig Hundeserum-Proben mit bekannten Spec cPL-Konzentrationen wurden mithilfe von SNAP cPLTM-Geräten untersucht.
  • Jedes Gerät wurde von jedem der 14 Tierärzte zweimal visuell interpretiert, was insgesamt 28 Beobachtungen pro Probe ergab (Summe n = 560). Die Studie wurde zweimal durchgeführt, also n > 1.000.
  • Den Veterinärmedizinern wurden die Spec cPL-Konzentrationen der Proben nicht offengelegt.
Ergebnisse:

Die Ergebnisse zeigten eine 95%ige Korrelation von Sensitivität und Spezifität gegenüber Spec cPL mit über 1.000 Messwerten. Es wurden Densitometer-Messungen an den diskrepanten Proben durchgeführt. Wie zu erwarten war, lagen die Interpretationen, die die größten Schwierigkeiten verursachten, am Übergang zwischen dem oberen Ende des Normalbereichs und dem unteren Ende des erhöhten Bereichs (in der Grafik als visuelle Diskrepanzen vermerkt).

Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Der SNAP cPLTM hat eine 95%ige Korrelation zum Referenzlabor-Spec cPL-Test, dem derzeit genauesten Test für Pankreatitis bei Hunden.2,8
IDEXX empfiehlt Tierärzten, bei Hunden mit Symptomen, wie Erbrechen, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen oder anderen klinischen Anzeichen der Pankreatitis, den SNAP cPLTM-Schnelltest oder den Spec cPL-Test im Referenzlabor durchzuführen.

cPL-Ergebnisse
Interpretation der Testergebnisse

Das Testergebnis wird als farbiger Punkt dargestellt, der mit einem Referenzpunkt verglichen werden muss. Ist die Farbintensität des Testpunkts heller als die Farbintensität des Referenzpunkts, so ist die cPL-Konzentration normal. Ist die Farbintensität des Testpunkts gleich oder dunkler als der Referenzpunkt, dann ist die cPL-Konzentration abnormal (entweder „erhöht“ oder „entspricht Pankreatitis“).

Interpretationshilfe für SNAP cPL

≤ 200 µg/L

Serum Spec cPL-Konzentration liegt im Normalbereich

201–399 µg/L Der Patient kann eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse oder eine entzündliche Erkrankung der Bauchspeicheldrüse haben und das Serum Spec cPL® sollte neu bewertet werden. Zeigt der Hund klinische Symptome, behandeln Sie diese entsprechend und führen Sie zusätzliche Diagnosen durch, um andere Differentialdiagnosen zu überprüfen. Wiederholen Sie die Spec cPL® nach 1–2 Wochen. Zeigt der Hund keine Symptome, sollte nach 3–4 Wochen ein erneuter Test durchgeführt werden.
≤ 400 µg/L Entspricht einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse oder einer entzündlichen Erkrankung der Bauchspeicheldrüse.

In diesem Online-Kurs lernt das Veterinärpersonal die mit der Pankreatitis des Hundes verbundenen Symptome und Risikofaktoren zu identifizieren und zu verstehen, zwischen akuter und chronischer Pankreatitis zu unterscheiden, die Vorteile und Grenzen der aktuellen Diagnosemöglichkeiten zu erkennen und Behandlungsoptionen zu besprechen.

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In diesem Kurs erhalten Sie einen allgemeinen Überblick über die häufigsten Herzerkrankungen bei Hunden und Katzen und erlernen deren Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System.

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Dieser dreiteilige Kurs hilft Tierärzten, die grundlegenden Kenntnisse zu erwerben, die sie zum Verstehen und Interpretieren der Ergebnisse der Hämatologie bei Kleintieren benötigen, einschließlich der Verwendung eines automatisierten Hämatologie-Analysegeräts und der Durchführung eines bestätigenden Blutausstrichs.

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Pankreatitis kommt bei Katzen häufiger vor, als Tierärzten bewusst ist. Dieser Online-Kurs hilft Ihnen bei der Diagnose und Behandlung von Pankreatitis bei Katzen. Sie werden lernen, dass sich die Pankreatitis bei Katzen stark von der Pankreatitis bei Hunden unterscheidet, und werden am Ende des Kurses in der Lage sein, die auftretenden Zeichen und häufigen Begleiterkrankungen zu erkennen. Dieser Kurs hilft Ihnen festzustellen, wann Sie auf Feline Pankreatitis testen müssen und wie Sie das Protokoll in Ihrer Praxis anwenden können. Schließlich werden Sie mit den neuesten Behandlungsempfehlungen für Pankreatitis bei Katzen vertraut gemacht.

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In diesem Online-Kurs lernt das Veterinärpersonal die mit der Pankreatitis des Hundes verbundenen Symptome und Risikofaktoren zu identifizieren und zu verstehen, zwischen akuter und chronischer Pankreatitis zu unterscheiden, die Vorteile und Grenzen der aktuellen Diagnosemöglichkeiten zu erkennen und Behandlungsoptionen zu besprechen.

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