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RealPCR ASFV DNA Mix

Virus der afrikanischen Schweinepest (ASP-Virus)

Der IDEXX RealPCR ASFV Mix dient zum Nachweis des DNA-Virus der afrikanischen Schweinepest und wird in Kombination mit den gemeinsamen Reagenzien der IDEXX RealPCR-Plattform verwendet. Die Proben können mithilfe gemeinsam verwendeter Reagenzien und eines einzigen Real-Time PCR-Programms gleichzeitig zusammen mit anderen IDEXX-RealPCR-Reagenzien getestet werden.

* Verfügbarkeit/Vertrieb: Außerhalb der USA 

 

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Funktionen

  • Virus der afrikanischen Schweinepest (ASP-Virus)
  • Ergebnisse innerhalb von ca. 70 Minuten

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99-56020 (100/Reaktionen)
 

Virus der afrikanischen Schweinepest (ASP-Virus)

Die afrikanische Schweinepest (ASP) ist bei der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) als meldepflichtige Krankheit gelistet. Sie wird durch einen Doppelstrang-DNA-Virus ausgelöst, der zur Familie der Asfarviridae gehört. Das Virus der afrikanischen Schweinepest (ASP-Virus) kann sich sehr schnell durch direkten oder indirekten Kontakt in Schweineherden verbreiten. Da das Virus lange Zeit in rohen Schweinefleischprodukten persistieren kann, erhöht sich die Gefahr der Ausbreitung in neue Gebiete. Bei Wildschweinen kann das Virus auch endemisch werden. Die Präsenz und der Lebenszyklus bestimmter externer Parasiten erschweren die Krankheitskontrolle und behindert möglicherweise auch die Durchführung von Programmen zur Ausrottung der Krankheit.

Die Virulenz von ASP-Virusisolaten variiert von hochpathogenen Stämmen, die zu einer Sterblichkeitsrate von fast 100 % führen, bis hin zu gering–virulenten Isolaten, die schwer zu diagnostizieren sind. Es gibt keinen Impfstoff und keine Behandlung. Bei einer Infektion mit dem ASP-Virus kann eine Vielzahl von klinischen Symptomen auftreten, denen in manchen Fällen der plötzliche Tod folgt. Die klinische Präsentation hängt von der Virulenz des Virus, vom Zustand des betroffenen Tieres, vom Ausmaß der Exposition und vom Übertragungsweg ab.

ASP ist aus wirtschaftlicher Sicht eine der bedeutendsten Krankheiten, von der die Schweineindustrie auf der ganzen Welt betroffen ist. Das ASP-Virus rückt kontinuierlich in neue Gebiete vor. Zur Förderung der ASP-Prävention müssen optimierte Biosicherheitsmaßnahmen bei Grenzkontrollen durchgeführt werden, um Importe aus betroffenen Ländern zu verhindern.

In endemischen Gebieten ist eine Überwachung auf Basis der Antigene und Antikörper hilfreich. Vereinigungen zur Förderung der Tiergesundheit empfehlen in diesen Gebieten sogar eine kontinuierliche Überwachung sowie die Identifizierung und Registrierung aller positiven Proben/Tiere, strenge Kontrollen von Tierverbringungen und gründliche Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen.

Ein Verdacht auf das ASP-Virus kann auf klinischen Symptomen beruhen und muss anhand vorgeschriebener Labortests bestätigt werden, insbesondere um zwischen dieser Krankheit und der klassischen Schweinepest (KSP) zu differenzieren.

Die afrikanische Schweinepest betrifft die Gattung der Schweine (Suidae), einschließlich Hausschweine, eurasische Wildschweine (Sus scrofa scrofa), Warzenschweine (Phacochoerus spp.), Busch- und Pinselohrschweine (Potamochoerus larvatus und Potamochoerus porcus) sowie Riesenwaldschweine (Hylochoerus spp.). In Afrika gelten die in der Regel asymptomatischen Warzen- und Buschschweine als wildlebende Virusreservoirs.

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